„Fehnpadd 2020“ fällt aus!

Wegen der anhaltenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise hat sich
die Theatergruppe „Fehnpadd“ entschlossen im Juni 2020 keine Aufführungen anzubieten.
Die Gesundheit der Zuschauerinnen und Zuschauer und auch der Schauspielerinnen
und Schauspieler hat Vorrang.

Die Aufführungen sollen auf jeden Fall in 2021 nachgeholt werden.

Bereits gekaufte Eintrittskarten können zurückgegeben werden.
Der Kaufpreis wird erstattet. Wer möchte kann die Karte auch behalten und
später gegen eine neue eintauschen und die Theatergruppe so finanziell unterstützen.

In kleinen Gruppen spielen 19 Darstellerinnen und Darsteller an verschiedenen Stationen im Bereich Neuer Weg / Am Deich / Untenende insgesamt acht authentische historische Szenen aus den vergangenen Jahrhunderten (1537 bis 1912).
Der ortskundige „Freerk“, ein Beurtschiffer aus der damaligen Zeit vom Rhauder Wester Fehn, wandert mit den Zuschauer die ca. 3 km lange Strecke. Freerk kennt die Menschen  und ihre Geschichten und erläutert die historischen Orte und Zeiten. Er lässt diese durch die gespielten Szenen auf dem „Fehnpadd“ wieder lebendig werden.
Diverse Helfer begleiten die Aufführungen.

Regie: Norbert Knitsch
Autor: Hinrich Heselmeyer

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Stationen

  • Kleinbahn – 1912 – Die Kleinbahn ist zur ersten Fahrt von Westrhauderfehn nach Ihrhove abgefahren. Bürgerinnen und Bürger diskutieren über den Sinn der Kleinbahn.

  • Marktplatz – 1861 – Strücklinger sind an einem Sonntag über die neue Brücke über das Langholter Meer nach Westrhauderfehn gekommen und wollen auf dem Fehntjer Markt Waren verkaufen. Der Fehntjer Markt findet aber nur donnerstags statt.

  • Moorhusen – 1734 – Zwischen dem Langholter Meer und dem Hochmoor haben sich Menschen angesiedelt und bearbeiten das Moor um Torf zu gewinnen und Buchweizen anbauen. Sie erklären den Torfabbau.

  • Oll Wiek – 1648 – Die beiden Emder Röttger Francisci und Harm van den Berge wollen ein Fehn am Langholter Meer anlegen. Sie wollen vom Meer aus einen Kanal in das Moor graben lassen. Rhauder Bäuerinnen klären sie über die Probleme dabei auf.

  • Schanze – 1537 – Da Ostfriesland früher immer wieder von den Münsteranern überfallen wurde, postiert auf der Schanze eine Wache. Ein paar Händler aus Münster werden für Soldaten gehalten.

  • (Pause)

  • Verlaathus – 1790 – Die Mitglieder der Fehncompagnie Rudolf von Glan und Gretje Plümer wollen Menschen anwerben auf dem Fehn zu siedeln. Alte Siedler werfen Ihnen Ausbeutung vor und beklagen die harten Bedingungen.

  • Sundermannschule – 1854 – Mester Eckhoff ist 50 Jahre Lehrer auf dem Fehn gewesen. Er soll von Lehrer Sundermann abgelöst werden. Dieser will neue Unterrichtsmethoden anwenden. Mütter von Schulkindern haben dafür aber kein Verständnis. Hier tritt auch das TAG-Kindertheater auf.

  • Kirche – 1885 – Die Kirche auf dem Fehn hat nach fast 30 Jahren einen Glockenturm erhalten. Frauen putzen die Kirche für die Einweihung und unterhalten sich über das Leben auf dem Fehn.

Darstellerinnen und Darsteller
Harm Evers

Alf Schaa
Petra Niemeyer
Sylke Schaa
Joest Niemeyer


Ferdinand Hagedorn

Sarah Schmidt
Heike Heselmeyer
Maren Weers
Hartmut Hauer


Renate Lüken-de Vries

Monika Hauer
Bärbel Schweers
Ursula Hackmann
Gerd de Vries


Annemarie Kirch

Klaas Niemeyer-Speckmann
Luis Heyen
Bernt Strenge

Helferinnen und Helfer
Jordi Merce Berges

Lars Boos


Karin Neumann

Linda Boekhoff


Klaas-Peter Niemeyer

Esther Niemeyer


Ferdinand Reichmann

Margreta Hansen

„Fehnpadd“ ist ein Projekt des TAG-Theaters, Rhauderfehn,
und  wurde gefördert durch die Ostfriesiche Landschaft, die Gemeinde Rhauderfehn und die Volksbank eG Westrhauderfehn.