Theatergruppe „Fehnpadd“ lädt ein zum „Fehnpadd“

Im Rahmen des 250-jährigen Jubiläums der Orte Westrhauderfehn und Rhaudermoor
führt die neugebildete Theatergruppe „Fehnpadd“ das Freilichttheater „Fehnpadd“ auf.

In kleinen Gruppen spielen 18 Darstellerinnen und Darsteller an verschiedenen Stationen im Bereich Neuer Weg / Am Deich / Untenende insgesamt acht authentische historische Szenen aus den vergangenen Jahrhunderten (1537 bis 1912).
Der ortskundige „Freerk“, ein Beurtschiffer aus der damaligen Zeit vom Rhauder Wester Fehn, wandert mit den Zuschauer die ca. 3 km lange Strecke. Freerk kennt die Menschen  und ihre Geschichten und erläutert die historischen Orte und Zeiten. Er lässt diese durch die gespielten Szenen auf dem „Fehnpadd“ wieder lebendig werden.
Diverse Helfer begleiten die Aufführungen.

Regie: Norbert Knitsch
Autor: Hinrich Heselmeyer

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Stationen

  • Kleinbahn – 1912 – Die Kleinbahn ist zur ersten Fahrt von Westrhauderfehn nach Ihrhove abgefahren. Bürgerinnen und Bürger diskutieren über den Sinn der Kleinbahn.

  • Marktplatz – 1861 – Strücklinger sind an einem Sonntag über die neue Brücke über das Langholter Meer nach Westrhauderfehn gekommen und wollen auf dem Fehntjer Markt Waren verkaufen. Der Fehntjer Markt findet aber nur donnerstags statt.

  • Moorhusen – 1734 – Zwischen dem Langholter Meer und dem Hochmoor haben sich Menschen angesiedelt und bearbeiten das Moor um Torf zu gewinnen und Buchweizen anbauen. Sie erklären den Torfabbau.

  • Oll Wiek – 1648 – Die beiden Emder Röttger Francisci und Harm van den Berge wollen ein Fehn am Langholter Meer anlegen. Sie wollen vom Meer aus einen Kanal in das Moor graben lassen. Rhauder Bäuerinnen klären sie über die Probleme dabei auf.

  • Schanze – 1537 – Da Ostfriesland früher immer wieder von den Münsteranern überfallen wurde, postiert auf der Schanze eine Wache. Ein paar Händler aus Münster werden für Soldaten gehalten.

  • (Tee/Kaffepause)

  • Verlaathus – 1790 – Die Mitglieder der Fehncompagnie Rudolf von Glan und Gretje Plümer wollen Menschen anwerben auf dem Fehn zu siedeln. Alte Siedler werfen Ihnen Ausbeutung vor und beklagen die harten Bedingungen.

  • Sundermannschule – 1854 – Mester Eckhoff ist 50 Jahre Lehrer auf dem Fehn gewesen. Er soll von Lehrer Sundermann abgelöst werden. Dieser will neue Unterrichtsmethoden anwenden. Mütter von Schulkindern haben dafür aber kein Verständnis. Hier tritt auch das TAG-Kindertheater auf.

  • Kirche – 1885 – Die Kirche auf dem Fehn hat nach fast 30 Jahren einen Glockenturm erhalten. Frauen putzen die Kirche für die Einweihung und unterhalten sich über das Leben auf dem Fehn.

Beim Cafe am Siel gibt es eine Pause mit Tee oder Kaffee und Kuchen.
Karten gibt es im Tourismusbüro der Gemeinde Rhauderfehn im Fehn- und Schiffahrtsmuseum und im Cafe am Siel.
An bestimmten Terminen wird für Gehbehinderte ein Bustransport angeboten (Bitte beim Kartenkauf erfragen).
Während der Aufführungen werden einige Sitzgelegenheiten angeboten.

Die Aufführungen finden noch an folgenden Tagen statt:

  • Samstag, 24. August
  • Sonntag, 25. August (ausverkauft)
  • Sonntag, 15. September (ausverkauft)

Start ist jeweils um 14.00 Uhr bei der Hoffnungskirche in Westrhauderfehn.

Ende der Veranstaltung bei der Hoffnungskirche um ca. 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 8,- Euro pro Person (ohne Tee/Kaffee und Kuchen)

Die Teilnehmerzahl ist pro Aufführung auf 60 Personen beschränkt.

ACHTUNG: Da die Nachfrage nach Karten sehr groß ist wird es im nächsten Jahre eventuell weitere Vorstellungen geben.